Gespräch über Medizin und Philosophie und/oder Heilkunde und Weisheit

              |  

User Online 1
Gesamt: 46540
Heute: 8 Gestern: 6

 

Aktualisiert am 24.05.2018

 

 

Richard Wanley, ein angesehener Professor, verliebt sich in das Gemälde einer jungen Frau, das im Schaufenster einer Kunstgalerie ausgestellt ist. Als er die dargestellte Alice Reed nach einem Besuch seines Clubs beim Betrachten des Porträts kennenlernt, begleitet er sie nach Hause. Dort wird er von Alices Liebhaber, dem Unternehmer und Millionär Claude Mazard, überrascht, der sich eifersüchtig auf ihn stürzt und zu erwürgen versucht. Wanley tötet Mazard in Notwehr mit einer Schere. Er und Reed einigen sich darauf, den Mord zu vertuschen, und Wanley versteckt die Leiche in einem nahe gelegenen Waldstück.


Bei der Beseitigung der Leiche werden jedoch zahlreiche Fehler gemacht und Spuren hinterlassen: An einer Brücke mit Mautstelle lässt Wanley das Geldstück fallen und muss umständlich nach einem neuen suchen. Auf diese Weise kann sich der Brückenwächter sein Fahrzeug einprägen. Im Wald hinterlässt Wanley Reifenspuren und Fußabdrücke, die später von der Polizei gefunden werden. An einem Stacheldraht im Wald zerreißt er sich seinen Anzug und verletzt sich, so dass die Polizei später Stoffreste und Blutspuren findet. Da er nicht weit genug in den Wald hineingehen kann, wird die Leiche bald von Pfadfindern gefunden.

 

Nachdem Mazard gefunden wurde, übernimmt Wanleys Freund, der Bezirksstaatsanwalt Frank Lalor, die Ermittlungen in dem Fall. Wanley bemerkt, wie sich die Hinweise auf seine Person verdichten, er wird unsicher und macht immer wieder leichtsinnige Bemerkungen, die den Verdacht auf ihn lenken.

 

Hinzu kommt, dass er und Reed von Mazards vorbestraftem Leibwächter Heidt erpresst werden. Dieser weiß von dem Mord und sammelt in Reeds Wohnung Beweisstücke, darunter die Taschenuhr des Opfers, um die beiden unter Druck setzen zu können. Reed und Wanley können zwar die geforderte Geldsumme auftreiben, beschließen aber, um eventuelle zukünftige Erpressungen auszuschließen, Heidt zu töten. Als der Plan, Heidt zu vergiften, misslingt, sieht Wanley keinen Ausweg mehr und nimmt eine Überdosis Schlafmittel.

 

Der Fall erfährt jedoch eine überraschende Wendung, als der bis dahin als Zeuge gesuchte Heidt von einem Polizisten in Notwehr erschossen wird, nachdem er Reeds Wohnung verlassen hat. In seinen Taschen findet man Mazards Uhr, was die Polizei zu dem Schluss veranlasst, Heidt sei der gesuchte Mörder. Reed ruft Wanley an, um ihm davon zu erzählen, doch dieser liegt bereits im Sterben.

 

An dieser Stelle des Films erwacht Wanley in einem Sessel seines Clubs. Es stellt sich heraus, dass alles nur ein Traum war: der Angestellte an der Garderobe sieht aus wie Mazard, der Clubportier wie Heidt. Nachdem er aber kurz darauf beim abermaligen Betrachten des Porträts wieder von einer Frau angesprochen wird flüchtet er panisch.


Deutscher Titel: Gefährliche Begegnung

Originaltitel: The Woman in the Window

Produktionsland: Vereinigte Staaten

Originalsprache: Englisch

Erscheinungsjahr: 1944

Länge: 99 Minuten

Regie: Fritz Lang

Drehbuch: Nunnally Johnson

Produktion: Nunnally Johnson

Musik: Arthur Lange,

Hugo Friedhofer (ohne Nennung)

Kamera: Milton R. Krasner

Schnitt: Marjorie Johnson

 

Besetzung

Edward G. Robinson: Professor Wanley

Joan Bennett: Alice Reed

Raymond Massey: Attorney Frank Lalor

Edmund Breon: Dr. Michael Barkstane

Dan Duryea: Heidt

Thomas E. Jackson: Inspector Jackson

Dorothy Peterson: Mrs. Wanley

Arthur Loft: Claude Mazard/Frank Howard

Frank Dawson: Steward Collins

Iris Adrian: Frau beim Porträt

 

emvs-net ITDesign und Service

 

 

Musik aus Musik an