Gespräch über Medizin und Philosophie und/oder Heilkunde und Weisheit

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Aktualisiert am 24.05.2018

 

 

Der Chirurg Hans Mertens ist aus dem Krieg in das zerstörte Berlin zurückgekehrt. In einer halbzerbombten Mietshauswohnung hat sich der mittlerweile dem Alkohol verfallene Arzt zurückgezogen. Er lebt dort isoliert und ohne Hoffnung, unfähig, seine Erfahrungen aus dem Krieg zu verarbeiten.


Die frühere Mieterin seiner Wohnung ist Susanne Wallner. Sie, die im Konzentrationslager war, hilft Mertens in ihrer Liebe zu ihm aus seiner Depression heraus. Mertens war 1942 in Polen Zeuge einer Erschießung unschuldiger Geiseln, unter ihnen viele Frauen und Kinder. Diese Hinrichtung nicht verhindert zu haben, quält sein Gewissen.

Der für den Erschießungsbefehl verantwortliche Hauptmann Brückner, von Mertens in der Hoffnung auf göttliche Gerechtigkeit für tot gehalten, lebt noch. Er ist mittlerweile ein kleiner Fabrikant und hat mühelos in der Nachkriegsgegenwart Tritt gefasst. Am Weihnachtsabend 1945 versucht Mertens, Brückner zu töten, um endlich Gerechtigkeit zu schaffen. Susanne Wallner kann ihn jedoch im letzten Moment von der Tat zurückhalten. Mertens begreift, dass Gerechtigkeit nur die Sache aller sein kann.


 

Drehzeit: März - August 1946

Buch:Wolfgang Staudte

Regie:Wolfgang Staudte

Regieassistenz: Hans Heinrich

Produktionsleitung:Herbert Ulrich

Aufnahmeleitung:Willy Hermann, Max Sablotzky

Kamera: Friedl Behn-Grund, Eugen Klagemann

Bauten: Otto Hunte, Bruno Monten

Kostüme: Gertraude Recke

Schnitt:Hans Heinrich

Ton:Klaus Jungk

Musik:Ernst Roters

Uraufführung: 15.10.1946, Berlin/Ost (Deutsche Staatsoper)

 

Darsteller:        

Ernst Wilhelm Borchert: Dr. Hans Mertens

Hildegard Knef: Susanne Wallner

Arno Paulsen: Ferdinand Brückner

Erna Sellmer: Frau Brückner

Michael Günther: Sohn Herbert

Christian Schwarzwald: Sohn Otto

Robert Frosch: Mondschein

Albert Johannes: Herr Timm

Wolfgang Dohnberg: Herr Knochenhauer

Ursula Krieg: Frau Schulz

Elly Burgmer: Mutter des kranken Kindes

Marlise Ludwig: Sonja

Hilde Adolfi: Daisy

Ernst Stahl-Nachbaur: Arzt

Wanda Petress: Schwester

Christian(e?) Hanson: Dienstmädchen

Käthe Jöken-König: Kundin

 

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