Gespräch über Medizin und Philosophie und/oder Heilkunde und Weisheit

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Aktualisiert am 24.05.2018

 

 

 

Ferdinand Griffon geht widerwillig mit seiner Frau auf eine Feier seines Schwiegervaters. Bald hält er es nicht mehr aus, da sämtliche Gäste (außer dem Regisseur Samuel Fukker) in platter Werbesprache sprechen, und trifft in seiner Wohnung auf seine Ex-Freundin Marianne Renoir, die als Babysitter angestellt wurde. Da ihn sein gegenwärtiges Leben im Wohlstand langweilt, haut er mit Marianne, die ihn „Pierrot“ nennt, ab. Bald darauf wird er in einen Mordfall verwickelt, worauf die beiden nach Süden fliehen.


Sie schlagen sich mit Diebstählen durch und halten es nie lange an einem Ort aus. Als Gangster hinter Marianne her sind, werden sie getrennt. Marianne verschwindet auf einer Mittelmeerinsel. Ferdinand findet sie einige Wochen später in Toulon wieder. Dort hat sie einen Liebhaber, der als Waffenschmuggler arbeitet. Erneut überredet Marianne Ferdinand zu einer gefährlichen Aktion, während der sie zwei Männer, die eine Yacht kaufen wollten, erschießt und ihnen das Geld abnimmt. Daraufhin flüchten Marianne und ihr Liebhaber mit einem Boot und lassen Ferdinand allein auf dem Festland zurück. Als dieser ihnen mit einem Schiff, der Weißen Taube, auf eine Insel folgt, wird Marianne bei einem Feuergefecht zwischen ihrem Liebhaber und Ferdinand tödlich getroffen und stirbt in Ferdinands Armen. Daraufhin bindet er sich mehrere Stangen Dynamit um den Kopf und sprengt sich in die Luft. In der Schlusssequenz hört man ihre beiden Stimmen aus dem Off. Marianne: Wir haben sie wiedergefunden. Ferdinand: Was denn? Marianne: Die Ewigkeit. Ferdinand: Die Ewigkeit ist das Meer. Marianne: ...und die Sonne. 


Elf Uhr nachts

Originaltitel: Pierrot le fou

Produktionsland: Frankreich, Italien

Originalsprache: Französisch, Englisch

Erscheinungsjahr: 1965

Länge: 110 Minuten

Regie: Jean-Luc Godard

Drehbuch: Jean-Luc Godard

Lionel White (Roman)

Produktion: Georges de Beauregard

Musik: Antoine Duhamel

Kamera: Raoul Coutard

Schnitt: Françoise Collin

 

Besetzung

Jean-Paul Belmondo: Ferdinand Griffon („Pierrot“)

Anna Karina: Marianne Renoir

Graziella Galvani: Ferdinands Frau

Henri Attal: Tankwart

Roger Dutoit: Gangster

Jean-Pierre Léaud: Junger Mann im Kino

Samuel Fuller: Er selbst

Pascal Aubier: Zweiter Bruder


 

 

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